Zurück aus dem Urlaub, aber bitte nicht zurück in den Alltag
Bei uns in Köln gingen die Sommerferien Dienstag zu Ende. Das heißt quasi offiziell: der Sommer ist vorbei und die meisten Urlauber sind jetzt wieder Heimkehrer. Für die einen heißt das endlich wieder eigenes Bett, eigene Dusche und wieder Ordnung im Kleiderschrank.
Für viele gilt aber: Tür auf, Tasche auspacken, Waschmaschine an und plötzlich springen dich all die unerledigten Dinge an. Für das Tief nach dem Urlaub hat die Wissenschaft sogar ein eigenes Wort: das Post-Holiday-Syn
drom. Und auch das Wetter in Deutschland scheint das verstanden zu haben, passend dazu gibt's gerade nur Regen.
Das erste Eintreten durch die Tür nach dem Urlaub gibt uns aber auch mal wieder den seltenen Moment, das eigene Zuhause selbst riechen zu können. Und mit dem Geruch kommt noch etwas anderes zurück: der Blick von außen.
Ich finde diesen Moment sehr nützlich, weil man sein Zuhause für ein paar Augenblicke nochmal ganz anders wahrnehmen kann. Wenn i
ch dann wieder in meiner eigenen Wohnungstür stehe, schaue ich für ein paar Minuten wie ein Gast in meine Wohnung. Man sieht auf den ersten Blick, was einem eigentlich gefällt oder nicht gefällt. Bevor der Alltag einen wieder komplett einholt, lohnt es sich, diesen Moment kurz festzuhalten. Denn wer sagt eigentlich, dass das entspannte Gefühl des Urlaubs nur auf Reisen genossen werden kann?
Dass wir uns im Urlaubshotel sofort ein Stück entspannter fühlen, kommt auch nicht von irgendwo. Auch dafür haben Fachleute ein Wort, nämlich "Servicescape" oder auch sensorisches Design. Dabei geht es um bewusste Inszenierung eines Raumes, die alle menschlichen Sinne anspricht, um gezielt eine Stimmung zu erzeugen. Und das ist wirklich eine eigene Wissenschaft.
Zum Beispiel: warmes, indirektes Licht statt grellem Deckenlicht oder ein Signature-Duft, der immer gleich bleibt, damit ihn das Ge
hirn irgendwann ganz automatisch mit Entspannung verknüpft. Pflanzen, die nachweislich Stress senken, natürliche Materialien wie Holz und Leinen statt kalter Oberflächen. Aufgeräumte, leere Flächen, weil Unordnung messbar den Cortisolspiegel – also das Stresshormon – hebt. Textilien, die man gerne anfassen möchte, wie Wolldecken oder Frottee und, für Hotels ganz wichtig, beim Eingang eine Sitzecke zum Ankommen, damit das Gehirn direkt beim Reinkommen schon zum Innehalten statt Durchrauschen umgepolt wird.
Und selbst wenn das alles nichts nützt und wir uns vorerst vom Urlaubsgefühl verabschieden müssen: Bald kommt ja auch schon wieder die gemütliche Jahreszeit. Ich freue mich jetzt schon auf den Herbst, auf die Gemütlichkeit, auf das "Es-sich-bequem-machen", das viel einfacher geht, wenn draußen nicht die Sonne scheint. Am liebsten mit einem Tee in einem Sessel, in dem man einfach viel zu lange sitzen bleiben möchte.
Am Ende gilt es so, wie es Architekt Frank Lloyd Wright sagte: "Was braucht ein Mensch zum Leben? Einen Ort zum Schlafen, einen Ort zum Essen, einen Ort zum Lieben." Wir würden ergänzen: und eben diesen einen Sessel.
Bei uns findest du genau dafür jede Menge Auswahl, und wir haben dir dafür ein paar Empfehlungen rausgesucht.

Kaufberatung & Kontakt
Fragen? Unsere Experten beraten dich persönlich:
☎️ 0221/69206560
📅 revive.de/termin
Showroom-Besuch in Köln-Lövenich
Erlebe über 1.000 Designermöbel live in unserem Showroom:
📍 Ottostraße 3, 50859 Köln-Lövenich
🕒 Mo–Do: 13–18 Uhr | Fr & Sa: 10–18 Uhr
📅 Termin buchen